Du & Dein Umfeld Teil 1

15. Jul 2022Fillandra 

Menschen, Dinge und Orte

Woran denkst du zuerst, wenn du das Wort Umfeld hörst? An Menschen, Dinge oder Orte?
Unser Umfeld besteht aus all diesen Dingen. Ob es uns bewusst ist, oder nicht: Was uns täglich umgibt, beeinflusst uns durch beständige Präsenz und Sinneseindrücke.
Das ist keine Einbahnstraße, denn wir haben gleichermaßen Einfluss auf unser Umfeld.

Deswegen ist es so interessant, sich damit zu beschäftigen.
Genauso wie wir in der Hand haben, wer wir für unser Umfeld sein wollen, können wir auch bewusst entscheiden, was wir aus den Eindrücken und dem Feedback unseres Umfeldes machen.
Wie viel Raum wir einer Sache geben, wie wir Informationen auffassen, was wir hinzufügen oder loslassen wollen, all das steht uns frei.

In diesem Blogbeitrag liegt der Fokus auf den Menschen in unserem Umfeld. Die Dinge und Orte, schauen wir uns in den nächsten Posts an.

Menschliche Verbindungen sind komplex und sehr individuell, daher sind in diesem Blogbeitrag nur ein paar der Anregungen, die ich dir geben kann. Am Ende findest du Wege mich zu kontaktieren, wenn du mehr wissen willst.

Wer sind die Menschen in deinem Leben?

Wenn du an all die Menschen in deinem täglichen Leben denkst, welche Gesichter kommen dir in den Sinn?
Es könnten deine Lieblingsmenschen sein. Oder die Kollegen, weil sie durch die Arbeit am präsentesten sind.

Was glaubst du, welche Rolle hast du zwischen all diesen Menschen?
Fühlst du dich geborgen und gesehen? Das wäre sehr schön.
Vielleicht fehlt dir auch etwas, wie eine tiefere Verbindung oder mehr Bedeutung in den Gesprächen.

Wir haben Bedürfnisse, wie Verbundenheit, Freude und Anregung. Ein Umfeld, das diese Bedürfnisse erfüllt und in dem wir gleichermaßen erfüllend für andere sind, macht uns glücklich.

Um für uns sortieren zu können, was unser Umfeld mit uns macht und was wir gegebenenfalls ändern können, ist es gut zu verstehen, wie es uns beeinflusst.

Was beeinflussen andere Menschen in uns?

Denke daran, jeder Einfluss von außen ist ein Angebot. Du kannst das Angebot annehmen, ablehnen oder für dich komplett neu gestalten.
Folgende Bereiche kannst du bewusst beobachten, um diese Angebote zu bemerken.

Deine Gedanken

Worüber denkst du häufig nach und worauf richtest du deinen Fokus?
Wenn du zum Beispiel feststellst, dass du über die gängigen Gesprächsthemen der Kollegen nachdenkst, kannst du dich fragen, ob dich diese Themen wirklich so sehr interessieren.
Vielleicht bringst du in Zukunft mehr von dem ein, was dich interessiert. Mach deine Kollegen neugierig, sich auch mal mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Deine Emotionen

Gefühle sind eng mit den Gedanken verbunden. Kreist der Kopf permanent um frustrierende oder beängstigende Themen, werden die Emotionen sich anpassen.
Vielleicht stehst du aber gerade einem Menschen bei, der zum Beispiel Liebeskummer hat und du merkst, dass auch du so langsam unter einer emotionalen Regenwolke stehst.
Du musst nicht mitleiden um mitfühlend zu sein.

Deine Zufriedenheit

Wie wir über Menschen denken und was wir dabei fühlen, gibt uns Auskunft darüber, wie zufrieden wir gerade sind.
Lassen wir Menschen über unsere Grenzen treten oder ignorieren einen Konflikt, wird sich früher oder später Spannung aufbauen.
Man ist genervt, geht Interaktion aus dem Weg oder denkt auf einmal nicht ganz so nette Sachen über jemanden den man eigentlich gern hat.
Warte lieber nicht, bis dieser Kessel von selbst platzt.

So lenkst du den Einfluss anderer

Ein paar Tipps waren in der Auflistung von eben ja schon versteckt. Die folgenden Punkte können dir helfen sie umzusetzen.

Kenne dich selbst und bleib neugierig.

Alles was zwischen zwei Menschen passiert oder nicht passiert, hat in irgendeiner Form mit beiden Seiten zu tun.
Kenne dich selbst, deine Erwartungen und Bedürfnisse, dein Denken und Handel, um die Interaktion mit anderen wirklich zu verstehen.
Bleibe neugierig, denn wir hören nie auf uns selbst und unsere Mitmenschen besser kennenzulernen.

Zeitmanagement

Du hast in der Hand, wem du wann, wie viel von deiner Zeit schenkst.
Nehmen Menschen zu viel Raum ein, dann schau was du verändern kannst.
Nenne Zeiten, in denen du erreichbar bist, oder stelle die Benachrichtigungen deines Smartphones stumm, solange du Fokus und Ruhe brauchst.

Klare Kommunikation

Klare Kommunikation entsteht aus deiner Klarheit mit dir selbst. Sobald du für dich herausgearbeitet hast, was dich stört, wie du empfindest, was du dir wünscht und warum, kannst du es klar kommunizieren.
Wenn unsere Mitmenschen wissen, warum wir uns zum Beispiel zurückziehen oder was uns die Zeit für unser Projekt bedeutet, respektieren sie es meist gern.
Das gleiche gilt für zu klärende Konflikte. Mach für sie greifbar, was in dir vorgeht und sie haben eine Chance daraus zu lernen. Genauso wie du von ihnen lernen kannst.

Fazit

Jeder Mensch in deinem Leben hat Einfluss auf dein Denken und Handeln.
Jede Verbindung ist voller Potential, um mehr über dich und deine Umgebung zu entdecken.
Du hast in der Hand, worauf du deinen Fokus lenken möchtest.
Klare Kommunikation ist wichtig, um Konflikte und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Wenn du weißt, wo du stehst, weißt du wer gerade deine Menschen sind.
Wenn du unzufrieden bist, schau, was dir fehlt.

Ich begleite dich gern dabei deine Fragen zu klären und deinen Fokus auszurichten, auf das was dir gut tut.

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