Du & Dein Umfeld Teil 2

22. Jul 2022Fillandra 

Umgeben von Dingen

Von welchen Dingen bist du umgeben, wenn du dich jetzt gerade umblickst?
Vielleicht bist du in einer vertrauten Umgebung, wie deinem eigenen Zuhause, deinem Büro oder der Wohnung eines lieben Menschen.

Dinge, sprich Gegenstände die wir oder andere besitzen, machen einen guten Teil von unserem Umfeld aus.
Dieses Umfeld hat einen Einfluss darauf, wie gut wir uns fühlen, wie klar der Fokus auf die Arbeit sein kann und wie viel Freiraum wir haben, uns zu entfalten.

Persönlichkeitsentwicklung dient der Selbstrefelxion und der Entfaltung des eigenen Potentials, wofür es unglaublich spannend und hilfreich ist, sich die gewohnte Umgebung anzuschauen.
So haben wir uns im letzten Blogbeitrag die Menschen in unserem Umfeld angeschaut. Falls du diesen Text noch nicht gelesen hast, findest du ihn hier und am Ende dieses Posts verlinkt.
Nächste Woche schauen wir uns die Orte an und was diese mit uns machen.

Fokus auf ein Umfeld das dir dient

Wir haben emotionale Bedürfnisse wie Klarheit, Schönheit und Geborgenheit und praktische Bedürfnisse wie Funktionalität, Verfügbarkeit und Sicherheit.

Ein Umfeld, dass diese Dinge gleichermaßen erfüllt, kann dich sowohl bei der Arbeit, als auch beim Entspannen unterstützen.
Ein Zuhause, das zwar viel Ästhetik hat, jedoch total unpraktisch eingerichtet ist, bremst das Handeln aus.
Liegt der Fokus auf Funktionalität, kann es sein, dass das Umfeld so kühl und unpersönlich ist, dass man sich nicht geborgen und angekommen fühlen kann.

Das Ding ist…

Unser Besitz sagt eine Menge über uns aus.
Sowohl wasuns umgibt, als auch wie es geordnet ist, kann uns ein wertvoller Spiegel sein.

Wie es in dir aussieht, spiegelt sich in deinem Umfeld.
Steht man unter Druck, hat emotionale Blockaden, einen Mangel an Zeit oder Bereitschaft sich mit den eigenen Sachen zu beschäftigen, spiegelt sich das in der Ordnung und der Sauberkeit wieder.
Ordnung und Sauberkeit dient sowohl den emotionalen, als auch den praktischen Bedürfnissen. Und so kann aufräumen und putzen auch in dir eine Menge wieder in den Fluss bringen.

Blinde Flecken, die wir in unserem Umfeld haben (zum Beispiel ein voller Keller), haben wir auch in uns. Dinge die da sind, haben ein Gewicht. Auch wenn wir sie ausblenden, "sprechen" sie mit uns.
Was ist mit dem Umzugskarton, der seit Monaten unausgepackt in der Ecke steht? Er scheint ja nichts zu enthalten, was fehlt oder was einen Platz in deinem Zuhause finden könnte.

Geschenke, seien es vererbte Dinge oder Geburtstagsgeschenke, sind wie Links, die dich mit den jeweiligen Personen verbinden. Welche Gefühle lösen diese Dinge in dir aus?
Sind sie mit schönen Erinnerungen verbunden, oder bringen sie Schwere, offene Fragen, Schuld- oder Pflichtgefühle in dein Umfeld?
Diese Dinge können noch so praktisch sein, ziehen sie dich runter, widersprechen sie deinen emotionalen Bedürfnissen und loslassen ist eine Überlegung wert.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – Dein Umfeld ist eine Zeitreise.
Dinge aus der Vergangenheit, die weder im Weg stehen, noch negative Gefühle auslösen, können ästhetische Begleiter sein.
Das wichtigste ist jedoch, dass dein Umfeld dir widerspiegelt, wer du heute bist. Hast du das Gefühl von Dingen umgeben zu sein, aus denen du rausgewachsen bist, ist Wandel eine Überlegung wert. Denn Entwicklung ist sowohl ein emotionales, als auch ein praktisches Bedürfnis. So ist ein Umfeld, dass dir hilft zu werden, wer du sein möchtest, eines das dich glücklich macht.

Wohin mit all den Dingen?

Was du aus diesen Informationen am besten machst, kann ich dir aus der Ferne nicht sagen. Wobei ich dir natürlich gern helfe deine Antworten zu finden, wenn du dich bei mir meldest.

Niemand kann dir sagen, was für dich zu viel und was zu wenig ist.
Was dir fehlt, hängt davon ab, wo du hinwillst in deinem Leben.
Ob eine Struktur funktioniert, wird sich nur durch Ausprobieren zeigen.

Was ich dir raten kann, ist eins nach dem anderen anzugehen. Mach dir ein Spiel daraus, in dem du dir Zimmer für Zimmer oder Bereich für Bereich anschaust.
Schaffe Platz, bevor du neu ordnest. Und entscheide über die besonders emotionalen Dinge zum Schluss.

Loslassen heißt nicht wegschmeißen. Du kannst Aussortiertes spenden, verschenken oder mit anderen tauschen.

Fazit

Die Dinge, die dich umgeben sind ein Spiegel.
Sich damit zu beschäftigen, bedeutet auch auf sich selbst zu schauen.
Ein Umfeld, das sowohl die emotionalen, als auch die praktischen Bedürfnisse erfüllt, bringt dich beruflich, wie privat voran.
Was dich runterzieht, kann jemanden anderen glücklich machen.Mach ein Spiel daraus, dich Stück für Stück neu zu ordnen.

Wenn du berichten und reflektieren möchtest, melde dich gern.

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